Unternehmen
Abb.: thyssenkrupp AG
09.12.2021

thyssenkrupp spielt weltweit führende Rolle im Klimaschutz

Bereits zum sechsten Mal in Folge zeichnet CDP die thyssenkrupp AG als eines der weltweit führenden Unternehmen im Klimaschutz aus. Das CDP ist eine gemeinnützige Organisation, die weltweit Klimadaten von Unternehmen, Städten, Staaten und Regionen erhebt und Investoren zur Verfügung stellt. thyssenkrupp ist eines von 200 internationalen Unternehmen auf der „Klimaschutz A-Liste“ 2021 von CDP, davon 12 aus Deutschland.

Martina Merz, Vorsitzende des Vorstandes der thyssenkrupp AG: „thyssenkrupp steht nicht nur für ausgeprägte technologische Fähigkeiten, sondern damit auch für vielfältige Möglichkeiten, mit diesen Technologien die grüne Transformation der Industrie voranzubringen. Wir bei thyssenkrupp wollen einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wirtschaft leisten.“

Für thyssenkrupp ist Nachhaltigkeit ein wesentliches Element des Leitbilds und integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Das Ziel ist, weltweit innovative Produkte, Technologien und Dienstleistungen anzubieten, die zum nachhaltigen Erfolg der Kunden der Unternehmensgruppe beitragen.

Um dem gerecht zu werden, orientiert sich thyssenkrupp an den drei Säulen der Nachhaltigkeit. Nachhaltig ist demnach eine Entwicklung, die dauerhaft ökologisch verträglich, sozial gerecht ist und die dafür sorgt, dass thyssenkrupp wirtschaftlich leistungsfähig bleibt. Mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie im Bereich Umwelt trägt thyssenkrupp dazu bei, Emissionen zu mindern, Klimabelastungen zu verringern und nachhaltig den Aufbau einer CO2-freien Wirtschaft zu unterstützen
Als zentralen Prozess will thyssenkrupp künftig die eigene Stahlherstellung klimaneutral gestalten. Dabei soll der in der Stahlproduktion eingesetzte Kohlenstoff durch grünen Wasserstoff ersetzt werden und in neuen Direktreduktionsanlagen zum Einsatz kommen. Bereits 2030 sollen zwei dieser innovativen Anlagen jährlich 3 Millionen Tonnen CO2-reduzierten Stahl herstellen und damit gleichzeitig 6 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das wären fast 1 Prozent der Gesamtemissionen Deutschlands.

Auch mit seinen Großwälzlagern ermöglicht thyssenkrupp den Ausbau der erneuerbaren Energien und trägt so zum Klimaschutz bei. thyssenkrupp rothe erde ist Weltmarktführer im Bereich Großwälzlager für die Windkraftindustrie, die Technologie findet sich in nahezu allen globalen Windparks – ob off-shore oder an Land. thyssenkrupp unterstützt mit seinen Komponenten den weiteren Ausbau von grüner Windenergie.

Die klimafreundliche Mobilität der Zukunft profitiert ebenfalls von der Technologie und vom Know-How von thyssenkrupp: Aus dem klassischen Verbrennergeschäft kommend, hat die Unternehmensgruppe bereits vor zehn Jahren begonnen, neue Produkte für den Elektroantrieb zu entwickeln. Heute fertigt thyssenkrupp E-Komponenten für namhafte Hersteller – auf Anlagen, auf denen bislang Verbrennertechnik gefertigt wurde.

Beim Energieträger der Zukunft – Wasserstoff – spielt thyssenkrupp eine entscheidende Rolle. Mit Technologien im Bereich der Wasserelektrolyse und zur Herstellung von grünen Chemikalien verfügt thyssenkrupp über sehr gute Voraussetzungen, um vom erwarteten Boom zu profitieren. Als einer von wenigen Anbietern weltweit kann thyssenkrupp schon heute Anlagen zur Produktion von Wasserstoff im industriellen Maßstab liefern.

CDP hat im Rahmen seiner Bewertung weltweit insgesamt nahezu 12.000 Unternehmen überprüft. Die Bewertungsskala reicht von A für Spitzenleistungen bis D-. thyssenkrupp gehört somit zu den zwei Prozent der bewerteten Unternehmen, die es in die beste Kategorie geschafft haben. CDP führt seine jährliche Bewertung unter anderem im Auftrag von über 590 Investoren mit einem Anlagevermögen von mehr als 110 Billionen US-Dollar durch.

(Quelle: thyssenkrupp AG)

Schlagworte

AnlagenAntriebBrennerBrennertechnikCDPCO2DekarbonisierungDeutschlandDirektreduktionElektrolyseEmissionenEnergieEntwicklungEUIndustrieINGKlimaKlimaschutzNachhaltigkeitProduktionStahlStahlherstellungStahlproduktionStrategieTechnikthyssenkruppThyssenkrupp AGThyssenkrupp rothe erdeTransformationUmweltUnternehmenWasserstoffWindparkWirtschaft

Verwandte Artikel

10.07.2026

Salzgitter AG übernimmt die HKM zu 100 Prozent

Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden zu einer 100-prozentigen Tochter der Salzgitter AG

ABB CO2 CO2-Emissionen DSV Duisburg Elektrolichtbogenofen Emissionen Ergebnis Essen EU Gesellschaft HKM Hüttenwerk HZ Industrie ING Investition Lichtbogenofen Lieferung Partnerschaft Produktion Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Strategie Thyssen thyssenkrupp Thyssenkrupp Steel Europe Thyssenkrupp Steel Europe AG Transformation Tube USA Vallourec Vereinbarung Verwaltungsrat Vorstand Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Eine 5MW-PEM-Elektrolyseanlage wird jährlich bis zu 750 Tonnen grünen Wasserstoff liefern
09.07.2026

Wolfram-Produktion künftig mit grünem statt grauem Wasserstoff

Die österreichische Wolfram Bergbau und Hütten AG erhält regional aus Windstrom erzeugten grünen Wasserstoff von Energie Steiermark

Bergbau Bund Dekarbonisierung Deutschland Elektrolyse Emissionen Energie EU Inbetriebnahme Industrie Klima Lieferung Nachhaltigkeit Österreich Partnerschaft Produktion Produktionsprozess Pulver Sandvik Strategie Unternehmen Vereinbarung Wasserstoff Windpark Wirtschaft Wolfram Zusammenarbeit
Mehr erfahren
(von li n. rechts: Nicolas Fritzen (Geschäftsführer Plakoma GmbH), Dr. Christian Redl (stellvertrender Geschäftsführer INTECO), Ing. Roland Kristl (Geschäftsführer INTECO), Michael Jost (Prokurist Plakoma GmbH)
08.07.2026

Inteco Gruppe übernimmt Plakoma

Die Inteco Gruppe (Inteco Holding GmbH) freut sich bekanntzugeben, dass sie die Plakoma GmbH mit Sitz in Nalbach-Körprich im Saarland zu 100 Prozent übernommen hat.

Adjustage Anlagen Anlagenbau Entwicklung Essen EU Inbetriebnahme Industrie ING Innovation INTECO melting and casting technologies GmbH Montage Produktion Saarland Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Stahlwerk Unternehmen USA Walzwerk
Mehr erfahren
Geert Van Poelvoorde
08.07.2026

Geert Van Poelvoorde wechselt in den Aufsichtsrat von ArcelorMittal Europe

Der CEO für Europa und Mitglied des Konzernvorstands geht Ende Juli in den Ruhestand und gibt die operative Führung des Europa-Segments ab

ArcelorMittal Bremen Bund DSV Energie EU EUROFER Europa Industrie ING Karriere Produktion Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Unternehmen USA Vorstand Walzwerk Warmband Werkstoff Zertifikat
Mehr erfahren
08.07.2026

Feralpi Group auf dem Weg zu Netto-Null bis 2050

Der Einsatz für emissionsarmen Stahl geht weiter: Der eingeschlagene Kurs bleibt konsequent auf die Reduzierung der Umweltauswirkungen ausgerichtet.

CDP Dekarbonisierung Elektrifizierung Emissionen Energie Energieeffizienz Entwicklung Erdgas Essen EU HZ ING Klima Klimastrategie Klimaziel Klimaziele Messe Partnerschaft Produktion Recycling Rohstoffe Stahl Strategie Transformation Transformationsprozess Transport Umwelt Unternehmen USA Verkauf Vertrieb Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren