Statement
Reinhard Störmer, Vorsitzender des Kuratoriums der Montan-Stiftung-Saar - Photo: Montan-Stiftung-Saar
28.07.2023

Montan-Stiftung-Saar erweitert Portfolio bei Energie und Recycling

Ein zentrales Anliegen der Montan-Stiftung-Saar ist es, die grüne Transformation durch die Förderung innovativer Zukunftsthemen aktiv mitzugestalten. Dieses Anliegen unterstützt die Stiftung auch mit Tätigkeiten, die über die Stahlindustrie hinausgehen und positioniert sich mit ihren neusten Aktivitäten in den Zukunftsbereichen Energie und Recycling. Diese stellte Reinhard Störmer, Vorsitzender des Kuratoriums der Montan-Stiftung-Saar, in der  Pressekonferenz vom 27.07.2023 vor.

„Das Ziel der Montan-Stiftung und unserer neusten Aktivitäten ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Stahlunternehmen. Damit einher geht die Verantwortung für den Erhalt langfristig wettbewerbsfähiger Arbeitsplätze an der Saar.“, so Störmer. „Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der kürzlich abgeschlossene Forschungs-, Entwicklungs- und Kooperationsvertrag zwischen unserer Tochtergesellschaft, der Montan Innovation Lab-Saar, und dem jungen Bochumer Unternehmen „ingpuls“. Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Weiterentwicklung und Herstellung von lebensdaueroptimierten Halbzeugen und Funktionseinheiten aus Nickel-TitanFormgedächtnislegierungen. Damit werden disruptive Anwendungen z.B. im Bereich der so genannten Elastokalorik ermöglicht, verbunden mit der Chance, neue Produktionsstandorte mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen in unserer Region aufzubauen.“

Innovative Zukunftsthemen stehen auch für die beiden neuen Beteiligungen, die tec4u-Solutions GmbH und die Recosal GmbH, an denen die Montan VenturesSaar und die Montan-Beteiligungsgesellschaft-Saar beteiligt sind, im Fokus. Dabei verfolgt die Recosal GmbH den Leitgedanken, Produktionsreste nicht als Abfall, sondern als Rohstoff zu sehen und geht durch die Schaffung einer Kreislaufwirtschaft bei der Aufbereitung und Wiederverwertung von Kunststoffresten einen wichtigen Schritt in Richtung eines nachhaltigen Umgangs mit wertvollen Ressourcen, der bereits heute von höchster Relevanz ist. Die tec4U-Solutions GmbH unterstützt ihre Kunden mit passgenauen, innovatioven Softwarelösungen bei der Einhaltung haftungsrelevanter Gesetzesvorgaben und ebnet gleichzeitig den Weg für eine nachhaltige, kreislauforientierte Produktgestaltung.

„Wir sind überzeugt, dass Innovationen, sowie deren frühzeitige Erkennung und stetige Förderung durch die enge Zusammenarbeit mit der Forschung der Grundstein einer erfolgreichen Zukunft sind. Dazu gehört auch, den notwendigen Wandel in der Wirtschaftswelt aktiv zu begleiten.“, so Christian Weber, Geschäftsführer der Montan-Stiftung-Saar. „Das bedeutet für uns insbesondere die Förderung von Forschung und Lehre im wissenschaftlichen Bereich sowie die Förderung des Wissenschaft-Nachwuchses und zudem die Unterstützung von Projekten des Umweltschutzes. Diese Ziele spiegeln sich auch in unseren neusten Aktivitäten wider.“

(Quelle: Montan-Stiftung-Saar)

Schlagworte

BochumBundEnergieEntwicklungEUFörderungForschungGesellschaftGrüne TransformationIndustrieINGInnovationKonferenzKooperationKreislaufwirtschaftLegierungenMontan-Stiftung-SaarNachwuchsPresseProduktionRecyclingSoftwareStahlStahlindustrieStahlunternehmenStiftungTransformationUmweltUmweltschutzUnternehmenUSAWettbewerbWirtschaftZusammenarbeit

Verwandte Artikel

Im Foyer des Eingang Nord wendet sich die High Potential Area speziell an den Nachwuchs
10.03.2026

wire & Tube 2026 mit High Potential Area und ecoMetals

Das Düsseldorfer Fachmesseduo präsentiert zwei Initiativen, die es in sich haben

Draht Düsseldorf Industrie Kabel Messe Nachwuchs Rohstoffe Stabstahl Tube Unternehmen
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
Primetals Technologies wird eine Pelletieranlage, drei Pfannenöfen und zwei RH-Entgaser an SAIL IISCO liefern. Das Foto zeigt Vertreter beider Unternehmen bei der Vertragsunterzeichnung.
05.03.2026

SAIL IISCO kooperiert mit Primetals Technologies

Steel Authority of India Limited (SAIL), ein führender indischer Stahlproduzent, erweitert sein IISCO-Stahlwerk in Burnpur und wählte dafür Primetals Technologies als Lie...

Anlagen Antrieb Deutschland Digitalisierung Draht EU Greenfield-Projekt HZ Indien Industrie ING KI Legierungen Lieferung Ltd Ltd. Metallurgie Optimierung Partnerschaft Primetals Produktion Prozessoptimierung Sensoren Spezialstahl Stahl Stahlindustrie Stahlwerk Steuerung Temperatur Unternehmen USA Vakuumpumpe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren