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Die Eröffnungszeremonie - Bild: Oryx Stainless Steel
13.05.2025

Oryx Stainless eröffnet neues Werk in Malaysia

Die Oryx Stainless Group, einer der weltweit führenden Handelsorganisationen für Rohstoffe zur Produktion hochwertiger Edelstähle, hat heute offiziell ihr neues Werk in Johor, Malaysia, eröffnet. Es handelt sich um die erste Greenfield-Investition von Oryx in Südostasien und um eine strategische Weichenstellung für die südostasiatische Stahlindustrie in ihren Bemühungen für mehr nachhaltiges Wachstum. Die Gruppe hat auch schon einen erfolgreichen Standort in Thailand.

Oryx Stainless unterstreicht mit diesem Expansionsschritt sein Engagement für die globale Kreislaufwirtschaft. Das hochmoderne Werk in Johor wird in Phase 1 jährlich bis zu 150.000 Tonnen Edelstahlschrott verarbeiten und damit einen wesentlichen Beitrag zur CO₂-Reduktion und Ressourcenschonung in Südostasien leisten.

An der offiziellen Eröffnungsfeier nahmen über 200 Gäste teil, darunter der Chief Minister von Johor, YAB Dato’ Onn Hafiz Bin Ghazi, weitere Regierungsvertreter, Botschafter, Medien und Geschäftspartner aus aller Welt. Die neue Anlage wurde als Modellprojekt für nachhaltige Industrieentwicklung und Innovation gewürdigt.

Tobias Kämmer, CEO der Oryx Stainless Holding, erklärt:
„Das neue Werk in Malaysia ist für uns zentral, um mit unseren qualitativ hochwertigen und emissionsarmen Edelstahlrohstoffen näher an die Zentren der asiatischen Stahlproduktion zu rücken. Unsere Investition in Johor ist jedoch nicht nur eine unternehmerische Entscheidung – sie ist ein langfristiges Bekenntnis zu Partnerschaft, grünem Wachstum und gemeinsamer Wertschöpfung. Wir sind stolz, Malaysias Vision einer nachhaltigen industriellen Transformation zu unterstützen.“

Ein Meilenstein für Malaysias grüne Transformation

Die Anlage unterstützt Malaysias Ziel, den Kohlenstoffausstoß bis 2030 um 45 Prozent zu senken und bis zum Ende des Jahrzehnts rund 300 Milliarden RM an grünen Investitionen zu mobilisieren. Wissenschaftlichen Studien zufolge spart das Recycling von Edelstahlschrott gegenüber dem Einsatz von Primärrohstoffen bis zu 8,5 Tonnen CO₂ pro in der Stahlproduktion eingesetzter Tonne.

Allein am Standort Johor wird die neue Anlage die jährlichen Emissionen um nahezu 1 Million Tonnen CO₂ reduzieren – ein starker Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen des Landes.

Michael Pawlowski, Mitgründer und Aufsichtsratsvorsitzender der Oryx Stainless Group, sagt:
„In kaum einer Branche ist eine so hohe Recyclingquote erreichbar wie bei Edelstahl. Nichtrostender Stahl kann ohne Qualitätseinbußen bis zu 90 Prozent aus den Materialien dieser Anlage recycelt werden. Voraussetzung dafür ist eine professionelle Aufbereitung wie sie Oryx Stainless seit 1990 anbietet.“

Jeder Edelstahlproduzent benötigt die exakte Mischung recycelter Rohstoffe für seine Edelstahl- und Legierungsproduktion – es gibt weltweit mehr als 150 verschiedene Edelstahllegierungen. Oryx gehört zu den wenigen globalen Unternehmen, die in der Lage sind, diese maßgeschneiderten Mischungen zu produzieren.

Der Prozess beginnt mit der Analyse jedes einzelnen Schrottstücks, setzt sich fort mit der getrennten Lagerung der verschiedenen Qualitäten und endet mit der Herstellung des hochwertigen Recyclingrohstoffs, aus dem anschließend Edelstähle mit standardisierter und zertifizierter Güte produziert werden können.

Das sichert nicht nur eine gleichbleibend hohe Produktqualität, sondern spart auch Primärrohstoffe wie Ferronickel, Ferrochrom und Ferromolybdän, die einen besonders hohen CO₂-Fußabdruck haben. Dank intelligenter Logistik und digitalisierter Produktionsprozesse sorgt Oryx dafür, dass der gesamte Mischprozess so klimaneutral wie möglich erfolgt.

Qualifizierung von lokalen Talenten

Neben der ökologischen Bedeutung ist die Anlage ein gelungenes Beispiel für Know-how-Transfer und die Vermittlung bestimmter Fertigkeiten. Lokale Mitarbeitende wurden extra in Thailand geschult, um die hochspezialisierten Maschinen zu bedienen – darunter die ersten Sennebogen-Schrottumschlagmaschinen, die jemals nach Malaysia importiert wurden.

Bis Mitte 2026 soll die Zahl der Mitarbeitenden verdoppelt werden – nahezu ausschließlich mit Fachkräften aus Malaysia und Johor. Oryx Stainless hat zudem Partnerschaften mit Hochschulen und Bildungseinrichtungen in Malaysia etabliert, um die Ingenieurausbildung zu fördern und weitere Karrieremöglichkeiten für Nachwuchstalente zu schaffen.

(Quelle: Orys Stainless Group)

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