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Frank Koch, CEO der Swiss Steel Group - Photo: Swiss Steel Group
08.05.2024

Swiss Steel Group treibt Grüne Transformation weiter voran

Es ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zu mehr Green Steel und ein wahrer Gamechanger für die Branche: Swiss Steel Group freut sich, ihre Beteiligung an einem Konsortium für erneuerbare Energien, der "Initiative EE-Industrie", bekannt zu geben. Diese Initiative, bestehend aus 19 kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland, strebt den Bau, Betrieb und die Nutzung von Wind- und Photovoltaikanlagen zur Eigenversorgung mit grünem Strom an.  

Basierend auf ersten Prognosen wird das Konsortium eine Gesamtleistung von 220 MW Windkraft und 80 MW Photovoltaik benötigen. Diese beeindruckenden Zahlen entsprechen etwa 35-40 modernen Windkraftanlagen sowie einer Freiflächen-PV-Anlage von 960.000 Quadratmetern. Die Bedeutung eines stabilen und wettbewerbsfähigen Strompreises aus nachhaltigen Quellen für die Stahlindustrie kann nicht genug betont werden. Insbesondere auf der Elektrolichtbogenofen-Route, auf der wir als Swiss Steel Group führend operieren, ist die Verfügbarkeit von erschwinglichem Ökostrom von entscheidender Bedeutung für unsere weiteren Bemühungen zur Dekarbonisierung.

Frank Koch, CEO der Swiss Steel Group, unterstreicht die Bedeutung dieses Schrittes:
"Als Hersteller auf der Elektrolichtbogenofen-Route sind wir uns der Dringlichkeit bewusst, unsere Energiequellen zu diversifizieren, um unseren CO2-Fußabdruck noch weiter zu reduzieren. Die Initiative ist fest davon überzeugt, dass ein gemeinschaftliches Vorgehen die vielversprechendste Möglichkeit bietet, die dringend benötigten Mengen anCO2 armer Energie zu sichern, Bündelungseffekte zu nutzen und die Kosten für die Erzeugung von grünem Strom zu optimieren."

Als ersten Schritt haben die beteiligten Unternehmen den Auftrag erteilt, ein praktikables und rechtssicheres Konzept zu entwickeln und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu ermitteln. Gleichzeitig appellieren die Teilnehmer dieser wegweisenden Initiative eindringlich an die Politik, sich für einen wettbewerbsfähigen Ökostrom einzusetzen.  

Frank Koch, CEO der Swiss Steel Group, kommentiert die Beteiligung an der Initiative wie folgt:
"Wir sind elektrisiert von der Möglichkeit, nicht nur Konsumenten, sondern auch Produzenten grüner Energie zu werden. Die Transformation zu CO2-neutralen Prozessen ist für die Stahlindustrie von entscheidender Bedeutung, und stabile Energiepreise spielen eine zentrale Rolle dabei. Als Unternehmen, das zu den führenden europäischen Green Steel Herstellern zählt, sehen wir es als unsere Verantwortung an, weiter aktiv zur Dekarbonisierung beizutragen und unsere Rolle als Taktgeber auszubauen. Doch dafür benötigen wir einen wettbewerbsfähigen Gesamtpreis für Ökostrom. Wir hoffen, dass unsere gemeinsamen Bemühungen mit der "Initiative EE-Industrie" nicht nur unsere eigene grüne Transformation vorantreiben, sondern auch ein Zeichen setzen und andere Unternehmen inspirieren, sich ebenfalls auf diesen Weg zu begeben."  

Swiss Steel Group als diesjähriger Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreis, ist fest entschlossen, ihre Rolle als Vorreiter in der nachhaltigen Stahlproduktion weiter auszubauen und durch innovative Lösungen und Partnerschaften einen zusätzlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten. 

(Quelle: Swiss Steel Group)

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